5. Februar 2017

Auftragsarbeit

Ich hatte ja in den letzten Wochen immer mal sporadisch erwähnt, dass ich an etwas arbeite, was mir wenig Zeit zum Bloggen lässt. Ohne zu viel preiszugeben kann ich kurz berichten, worum es dabei ging.

Ich habe für einen namhaften Verein ein Excel Add-In programmiert, mit dem sich Dienstpläne erstellen lassen. Die Aufgabenstellung war schon recht komplex, da doch einige Dinge berücksichtigt werden mussten, für die Excel eigentlich nicht ausreicht – eigentlich wäre eine kleine Datenbanklösung angebracht gewesen. Um das Tool aber sehr einfach zu halten, ohne weitere Software vorauszusetzen, nutze ich die Möglichkeiten, die sich aus VBA ergeben. Statt einer Datenbank werden Textfiles in Arrays eingelesen und gegeneinander abgeglichen, statt eines eigenen Frontends werden einfach vorhandene und gewohnte Strukturen in Excel genutzt.

Am Freitag habe ich das Tool vorgestellt und bin einerseits froh, dass ich mit der angebotenen Lösung überzeugen konnte. Andererseits kann ich jetzt definitiv sagen: Excel ist nicht gleich Excel. Und egal, ob Microsoft Kompatibilität verspricht und egal, ob irgendwelche internen Tools diese Kompatibilität bestätigen – im Endeffekt gibt es Dinge zwischen Excel 2010 und Excel 2016, die man auf Anhieb nicht verstehen kann. Egal welche Standards man nutzt – man sollte immer genau mit der Version arbeiten, die auch auf dem Zielsystem vorliegt.

Im Klartext bedeutet dies, dass meine Lösung mit einem recht umständlichen Workaround funktioniert und geprüft werden kann. Die umständliche Handhabung muss aber noch aus der Welt geschafft werden. Der große Teil dieser Auftragsarbeit ist aber geschafft – die Feinarbeiten gründen jetzt auf einer Basis, die akzeptiert worden ist.

Es wird also jetzt auch wieder Zeit für´s Bloggen geben. Ich habe da so ein paar Notizen mit Ideen zusammengestellt, u.a. wird in Kürze ein längerer Text mit einem „fotografischen Rückblick“ hier erscheinen. Darin blicke ich auf die letzten 25 Jahre zurück und verbinde diesen Rückblick mit meinen foto-technischen Begleitern. Ich erzähle dann quasi, wie sich mein analoger Blick auf die Welt in einen digitalen verwandelt hat. Das Ganze wird in einer Darstellung meines kreativen Arbeitsbereiches münden. Wird hoffentlich unterhaltsam … .

Ich habe außerdem meine „Amrumer Ansichten“ – die Damals / Heute Schiebebilder – auf eine andere Lösung namens „Juxtapose“ umgestellt. Mit diesem Tool muss ich statt einer umständlichen Einbindung von JavaScript nur zwei Bild-Adressen angeben und kann das Schiebebild einfach per IFRAME einbinden. Sehr komfortabel. Ferner habe ich die „BlogMarks“ überarbeitet, da dort immer mehr Tools hinzukommen. So ist auch mehr Platz für zukünftige Links zu sehenswerten Seiten. Da sind viele interessante Links dabei. Schaut mal rein.